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Transitverkehr: Umweltkosten und Verursacherprinzip |
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Donnerstag, den 02. Februar 2012 um 09:31 Uhr
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Bozen – Die Junge Alpenregion, die Dachorganisation der Nachwuchsgruppierungen der christlich-konservativen Parteien in Bayern, Österreich, Südtirol, Liechtenstein, der Schweiz und Slowenien, hat sich am vergangenen Wochenende zur Vollversammlung in Bozen getroffen. Mitglieder sind neben der Jungen Generation in der SVP auch die Jugendorganisationen der CSU, ÖVP, CVP, VU, SDS und NSi.
Tagungsthema waren die Umweltkosten und das Verursacherprinzip beim Transitverkehr, das mittels Expertenvorträge durch Europaparlamentarier Herbert Dorfmann und Brennerautobahnpräsidenten Walter Pardatscher untersucht und diskutiert wurde. Die Brennerbahnlinie verursacht eine hohe Lärmbelastung, der Verkehr auf der Autobahn ist zudem für chronisch überschrittene Luftwerte verantwortlich. Die A22 will dem entgegenwirken und investiert deshalb seit Jahren verstärkt in Flüsterasphalt und Lärmschutzwände.
Die 25 Delegierten aus dem gesamten deutschsprachigen Alpenraum verabschiedeten eine Resolution zum Thema. „Die EU-Mitgliedsstaaten sollen die Eurovignette-Richtlinie, die im vergangenen Jahr vom europäischen Parlament verabschiedet wurde, umgehend auf den alpenquerenden Transitrouten umsetzen“, fordert der internationale Referent der JG Stefan Franceschini. Dadurch können höher verschmutzende Fahrzeuge stärker zur Kassa gebeten werden. „Weitere Kernforderungen sind die Ratifizierung des Verkehrsprotokolls der Alpenschutzkonvention durch Italien und die baldige Finanzierung und der Bau des Brennerbasistunnels samt Zulaufstrecken“, so Franceschini abschließend. |