zukunftschancen
Zukunft in Südtirol. Junges Wohnen in Südtirol.
Zukunftschancen

Am Ende einer Ausbildung steht gewöhnlich die Arbeitssuche. Nicht selten wird daraufhin auch nach der ersten Wohnung Ausschau gehalten. Dies sind zwei Bereiche, die wichtige Entscheidungen von jungen Menschen fordern. Die Realität sieht leider nicht immer rosig aus. Zu hohe Wohnungsmieten und ungewisse, befristete Arbeitsverhältnisse begleiten die ersten Schritte ins eigenständige Leben. Verbesserte Startchancen sind das, wofür wir uns einsetzen! Unser langfristiges Rezept: Zukünftige Entscheidungen in der Politik sollten auf Jugendverträglichkeit überprüft werden.

Deshalb:

  • Die Zukunftsplanung der Jugendlichen muss durch mehr Sicherheit im Arbeits- und Wohnungsbereich erleichtert werden, denn dann wird auch erst eine Familienplanung möglich sein. Ganz einfach: Startchancen verbessern!
  • Die Nachhaltigkeit muss als oberster politischer Grundsatz wiederentdeckt werden. Nachhaltigkeit bedeutet für uns eine Ausgewogenheit zwischen Wirtschaft, sozialen Belangen und Ökologie.
  • Eine Generationenverträglichkeitsprüfung (vgl. UVP-Prüfung) soll eingeführt werden. Vor allem jene Gesetze, die langfristige Finanzplanungen vorsehen, sollen in Bezug auf ihre Auswirkungen auf die kommenden Generationen überprüft werden.

Die Jugend ist besser als ihr Ruf, das ist Tatsache. Wir haben genug von „uns ist es früher viel besser gegangen als euch heute“. Die Jugend von heute hat neue Herausforderungen und Prüfungen zu meistern, auch das ist Fakt. Was die Jugend aber auch braucht, sind Freiheit und Vertrauen. Verbote, Strafen und überzogene Gesetze lösen keine Probleme, ganz im Gegenteil. Wir halten daran fest, dass es vielmehr in Richtung Prävention und Aufklärungsarbeit gehen muss und dass allen voran die ehrenamtliche Jugendarbeit endlich die Anerkennung bekommen muss, die ihr zusteht.

Wir verfolgen deshalb folgende Ziele:

  • Mehr Freiräume für Jugendliche, Realisierung von Strukturen für Jugend und Jugendkultur.
  • Keine zusätzlichen Beschränkungen und Verbote, Abschaffung bestehender unnötiger Einschränkungen. Die Ausarbeitung eines Jugendschutzgesetzes unter Beteiligung aller Träger der Jugendarbeit.
  • Die verstärkte Förderung der Jugendarbeit durch die Anerkennung und Aufwertung der ehrenamtlichen Tätigkeit, die Anhebung der finanziellen Mittel für die Jugendarbeit und die Förderung von Partizipationsprojekten besonders auf Gemeindeebene.
  • Die berufliche Freistellung für Weiterbildung in der ehrenamtlichen Jugendarbeit. Schaffung eines Fonds zum Schutz der Ehrenamtlichkeit.
  • Neue Formen der Jugendarbeit und Bürokratieabbau in der Jugendarbeit.