Integration
Zuwanderer, Immigration und Ausländer in Südtirol
Integration - wie einbinden?

Ein konstruktiver Dialog ist beim Thema Ausländer unverzichtbar. Populistische Aussagen bringen uns nicht weiter. An erster Stelle sollte der gegenseitige Respekt stehen. Jeder Ausländer, der die lokalen Sitten, Bräuche und Gesetze achtet und respektiert, soll die Chance haben, sich zu integrieren. Das Ziel muss es sein, Einwanderer aktiv in die Arbeits- und Vereinswelt einzubinden und sie so zu einem Teil unserer Gesellschaft zu machen.

Nur auf diese Weise kann langfristig ein vorurteilsfreies und auf beidseitigem Respekt basierendes Miteinander ermöglicht werden. Die Bildung von zwei Fronten, die Einheimischen auf der einen und die Ausländer auf der anderen Seite, muss vermieden werden.

Die Zuwanderer sollen sich mit Südtirol und seiner Gesellschaft identifizieren können.

Unsere Vision:

  • Unsere Grundposition ist in erster Linie von gegenseitigem Respekt und Menschlichkeit geprägt.

  • Südtirols Wirtschaft braucht nach wie vor ausländische Arbeitskräfte; auf dieses Bedürfnis muss in der Ausländerdiskussion geachtet werden.

  • Ausreichende Kenntnis der Landessprachen als wichtigste Voraussetzung für die Integration – entsprechende Kursangebote ermöglichen.

  • Werte, über die mit Ausländern nicht verhandelt werden soll, definieren.

  • Förderung von Integrationsprojekten in Vereinen, am Arbeitsplatz, in der Schule, in Jugendtreffs und in anderen Organisationen.

  • Die Junge Generation hat ein eigenes Positionspapier zur Ausländerthematik ausgearbeitet, welches auf der JG-Homepage abrufbar ist.