Arbeitseinstieg
Sommerjobs, Praktikum und faire Verträge
Die JG Südtirol unterstütz den Arbeitseinstieg

„Arbeit um jeden Preis?“ – ein klares Nein, wenn es um nicht angemessene Einstiegsgehälter geht. Junge Menschen sollen beim Berufseinstieg nach Leistung entlohnt werden. Auch zeichnet sich ab, dass sogenannte atypische Arbeitsverhältnisse heute keine Seltenheit mehr sind. Für die „Generation Praktikum“ rückt die Zukunftsplanung in weite Ferne, eine Absicherung ist unverzichtbar.

Es ist zu befürworten, dass sich Jugendliche über die Sommermonate ein Taschengeld dazuverdienen wollen. Anlaufstellen für Sommerjobs müssen gefördert werden, die Arbeitssicherheit muss auch bei einer Sommerbeschäftigung gewährleistet werden.

Daher:

  • Ja zur Bezahlung von Leistung und nicht von Jahresringen. Die Einstiegsgehälter sind deshalb anzuheben (bzw. die Einkommenskurve ist flacher zu gestalten), um den Schritt in die Eigenständigkeit auch finanziell zu erleichtern.

  • Eine Absicherung für die „Generation Praktikum“ ist absolut notwendig. Ein Einvernehmen mit dem Arbeitgeber ist unabdingbar, vor allem bei Projekt- und Praktikumsverträgen. Man will eine zeitliche Befristung für atypische Arbeitsverhältnisse erreichen. Die soziale Absicherung dieser Vertragstypen muss verbessert werden.

  • Sommerjobbörsen bzw. Studentenjobbörsen fördern, um in den Sommermonaten unkomplizierte Arbeitsmöglichkeiten zugänglich zu machen. Eine Studentenjobbörse für Gelegenheitsjobs unterm Jahr wäre denkbar.

  • Die Arbeitssicherheit und Absicherung bei Sommerjobs muss jederzeit kontrolliert und gewährleistet sein.